- Telefon: 0261 106-219
- Fax: 0261 106-112
Sie befinden sich hier: Startseite > Industrie, Innovation und Umwelt > Industrie > Entwicklungsstufen der Industrie
Die industrielle Entwicklung und technische Innovationen haben – auf Dauer betrachtet – dafür gesorgt, dass sich die Lebensgrundlagen für Menschen immer weiter verbessert haben. Dem Kondratjew-Zyklus zufolge geschah dies in fünf großen Wellen:
Erfindung der Dampfmaschine, Entstehen der Stahlindustrie und der Mobilität (Eisenbahn), Erschließung der chemischen und elektrischen Potenziale, Erfindung des Autos mit Verbrennungsmotor und Entstehen des individuellen Massenverkehrs, seit den 1970er Jahren Zeitalter der Informations-/Kommunikationstechnologien und Erfindung des Computers.
Aufgrund der demographischen Entwicklung ist zu erwarten, dass die Gesundheitswirtschaft - zusammen mit dem ökologischen Umbau der Industriegesellschaft - den sechsten Zyklus darstellen wird.
Nach den Phasen der Massenproduktion und des Outsourcing ist Industrie bis heute durch die überregionale Handelbarkeit ihrer Erzeugnisse sowie durch ihre enormen Produktionspotenziale gekennzeichnet.
Damit kommt ihr nach wie vor entscheidende Bedeutung für das ökonomische Wachstum zu. So hat die Industrie als produzierender Teil unserer Wirtschaft ebenso eine zentrale Bedeutung für die Region der IHK Koblenz. Heute wird etwa jede dritte Eurobruttowertschöpfung direkt in den produzierenden Unternehmen erwirtschaftet. Industriell produzierende Firmen stellen für die überwiegend mittelständisch strukturierte Wirtschaft bei uns nach wie vor einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.
Selbst dieser erhebliche Anteil spiegelt die Bedeutung der Industrie nur zum Teil wider. Tatsächlich müssen heute vor- und nachgelagerte Stufen in industriellen Prozessketten betrachtet werden. Zum Netzwerk Industrie zählen deshalb auch die unverzichtbaren Dienstleistungen innerhalb der industriellen Wertschöpfungskette – beispielsweise Logistik Finanzierung oder ausgelagerte Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen.
Wurde früher in großen Fabriken von vielen Arbeitern in großer Fertigungstiefe produziert, ist heute ein Netzwerk hochspezialisierter Unternehmen tätig.
Dort wird Wissen verschiedenster Art produktiv gebündelt und international vermarktet. Statistisch werden die industriebezogenen Dienstleistungen bei der Ermittlung der Bruttowertschöpfung nicht direkt dem produzierenden Gewerbe zugeordnet. Dennoch ist es unstrittig, dass diese „Netzwerke Industrie” nur im Verbund mit derartigen ergänzenden Leistungen erfolgreich am Markt operieren können.
Die IHK Koblenz setzt sich deshalb für Industrieunternehmen und ihre in diese Netzwerke eingebundenen Dienstleister gleichermaßen ein.
Sie ist die Interessenvertretung gegenüber Kommunen und Land, aber auch der Bundesregierung und der EU.
Darüber hinaus bietet sie durch viele Aktivitäten praxisnahe Hilfestellungen.
Die IHK Koblenz versteht sich in ihrem Engagement als erster Ansprechpartner für Unternehmer und die Politik. Ihren besonderen Schwerpunkt legt sie dabei auf die Interessenlagen der in der Region Mittelrhein produzierenden mittelständischen Mitgliedsfirmen.
© IHK Koblenz
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
© IHK Koblenz
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.