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Brennstoffzellen-Initiative RP (Link: http://www.umwelt-campus.de/~brennstoffzelle/gppic.html)
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Der Strom, der aus der Zelle kommt
Brennstoffzellen heizen Häuser, treiben Autos an und versorgen Laptops mit Strom. Sie nutzen die Energiequellen Wasserstoff oder Erdgas sehr effizient und belasten die Umwelt kaum. Diese Technologie hat Zukunft. Doch bis zur Marktreife braucht die Brennstoffzelle noch Zeit.
Die globale Klimaentwicklung und die belastete Luft in den Innenstädten machen deutlich: Wir müssen unsere Energiequellen besser nutzen und neue, regenerative Quellen erschließen. Einen Weg bietet die Brennstoffzelle, eine schon seit mehr als 160 Jahren bekannte Technik: Wasserstoff als Energieträger wird über eine kontrollierte elektrochemische Reaktion – der sogenannten kalten Verbrennung – in Strom und Wärme umgesetzt. Übrig bleibt reines Wasser – Stickoxide oder andere Schadstoffe, wie sie bei der herkömmlichen Verbrennung entstehen, fallen nicht an. Damit gilt die Brennstoffzelle als umweltfreundliche Technik par excellence.
Das Bestechende an der Brennstoffzelle ist, dass sie sehr vielseitig nutzbar ist. Brennstoffzellen können annähernd überall da eingesetzt werden, wo Energie umgesetzt wird. Die Palette reicht von großen Kraftwerken und stationären Heizgeräten für die Hausenergieversorgung über Antriebe für Autos und Schiffe bis hin zur Stromversorgung von Laptops und Camcordern.
Im Verkehr rechnen die meisten Experten damit, dass die Brennstoffzelle den Verbrennungsmotor auf lange Sicht ersetzen wird. Nachdem die Brennstoffzelle schon fast vergessen war und nur in Nischenanwendungen wie in U-Booten oder in der Raumfahrt eingesetzt wurde, war es das Verdienst der Autohersteller, die Technik für einen Massenmarkt wieder zu entdecken. Mittlerweile hat fast jeder Konzern ein Versuchsfahrzeug präsentiert, um die Möglichkeiten der neuen Technik auszuloten.
Marktfähig wird die Brennstoffzelle jedoch zuerst in kleinen, mobilen Anwendungen werden. Mit Methanol betriebene Zellen werden in Handheld-Computern und anderen Kleingeräten wie Camcordern herkömmliche Akkus ersetzen.
Am 18. Februar 2008 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den Startschuss für die Umsetzung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gegeben. Gemeinsam mit der Industrie soll in den nächsten zehn Jahren eine Milliarde Euro für die Entwicklung und Anwendung dieser Technologe zu Verfügung stehen. Gegründet wurde hierfür die Gesellschaft für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologiehttp://www.now-gmbh.de/
© IHK Koblenz
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
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