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VIELE ANSATZPUNKTE FÜR UNTERNEHMEN

Nachhaltigkeit

"Nachhaltigkeit" ist in aller Munde.
Doch was bedeutet es für ein Unternehmen, wenn es nachhaltig wirtschaften will? Die alten Grundsätze der Forstwirtschaft, in der dieser Begriff geprägt wurde, helfen hier nur bedingt weiter. Der "Club of Rome" hat mit den "Grenzen des Wachstums" den Begriff weiter und neu definiert. Eine Weiterentwicklung wurde mit dem Bericht der Brundtland-Kommission festgeschrieben.

Nachhaltigkeit wird derzeit mit drei, gleichberechtigten Säulen definiert:

  • ökologische Nachhaltigkeit
  • ökonomische Nachhaltigkeit
  • soziale Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit betrifft alle Betrachtungsebenen und bietet daher für Unternehmen viele Ansatzpunkte, die meist in einem Leitbild formuliert werden. Praktische Ansätze zur Verwirklichung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung in Unternehmen bieten sich z. B. zur Ökologie bei der Energieeffizienz, dem Mobilitätsmanagement für Mitarbeiter (Angebot von Jobtickets, Parkplätze etc.) und im Sozialen durch Beteiligungen an Betriebskindergärten oder einem Eltern-Kind-Büro im Unternehmen. Die ökonomische Nachhaltigkeit ergibt sich aus den Grundsätzen der Betriebswirtschaft. Beispiele aus Unternehmen aller Größen findet man auch im Internet.

Die Bundesregierung hat für die Politik im April 2002 die nationale Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. In dieses Dokument sind die Ergebnisse von Konsultationen gesellschaftlicher Gruppen eingegangen und Vorschläge des Rates für Nachhaltige Entwicklung eingeflossen. Der Bericht wurde 2004, 2005, 2006 sowie 2008 fortgeschrieben.

DOKUMENT-NR. 8525

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