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UNTERNEHMEN SIND IN DIE VERANTWORTUNG GENOMMEN

Wasserwirtschaft

Im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) hat der Gesetzgeber sich für den Gewässerschutz als eine Maßnahme zur Sicherung des Naturhaushaltes entschieden. Jede Einwirkung auf das Grundwasser und Oberflächengewässer einschließlich der Bewirtschaftung ist daraufhin zu prüfen, ob diese im Rahmen der rechtlichen Vorgaben dem Wohl der Allgemeinheit dient.

Auch viele Unternehmen sind durch die Nutzung von Wasser und das Nebenprodukt Abwasser in die Verantwortung genommen. Ergänzend zum WHG und dem Landeswassergesetz sind in den einzelnen Wasser- und Abwassersatzungen zusätzliche Regelungen getroffen, die einzuhalten sind.

So muss der Benutzer bzw. Betreiber bei Wasserhaushaltsschäden die zuständige Behörde unverzüglich informieren. Verstößt er gegen diese Informationspflichten, begründet dies einen Straftatbestand durch Organisationsverschulden.

Die IHK Koblenz bietet in diesem Bereich folgende Leistungen an:

  • Unterstützung der Betriebe bei Fragen zum Wasserrecht und dem Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
  • Mitarbeit im Beirat zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord)
  • Vertretung der Interessen unserer Mitgliedsbetriebe im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren auf kommunaler, regionaler, Landes-, Bundes- sowie EU-Ebene

LAND PLANT WASSERENTNAHMEENTGELT

Wassercent soll für den Schutz des Grund- und Oberflächenwassers verwendet werden

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat am 6. Dezember 2011 in seiner Kabinettsitzung den Gesetzentwurf zur Einführung eines Wasserentnahmeentgelts (LWasEG) im Grundsatz gebilligt. Das Wasserentnahmeentgelt (auch Wassercent) soll in Rheinland-Pfalz ab 2013 für alle Entnahmen aus dem Grundwasser sowie aus Oberflächengewässern erhoben werden.  mehr

NEUE TRINKWASSERVERORDNUNG

Jährliche Legionellenuntersuchung in Betrieben nun Pflicht

Die Bundesregierung hat die Trinkwasserverordnung novelliert. Damit verbunden ist die Einführung einer jährlichen Untersuchungspflicht auf Legionellen. mehr

ÜBERBLICK ÜBER NEUERUNGEN

Übergangsregelung der Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen seit 10. April 2010 in Kraft

Deutschland plant derzeit eine neue bundesweit einheitliche Verordnung für wassergefährdende Stoffe. Die sogenannte "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" (VUmwS) soll die Länderverordnungen (VawS) ablösen. mehr

EU-RICHTLINIE SEIT 2009 IN KRAFT

Umweltqualitätsnorm und prioritäre Stoffe

Die Richtlinie über Umweltqualitätsnormen in der Wasserpolitik (Richtlinie 2008/105/EG) ist am 13. Januar 2009 in Kraft getreten. Die Richtlinie regelt Grenzwertkonzentrationen von Substanzen, wie Pestizide und Schwermetalle; sie legt sowohl Höchstwerte als auch Jahresdurchschnittswerte fest. Es handelt sich dabei um die letzte Tochterrichtlinie zur Wasserrahmenrichtlinie. mehr

IHK KOBLENZ IN BEIRAT ENGAGIERT

Hochwasserschutz

Hochwasser sind Teil des natürlichen Wasserkreislaufes, der durch menschliches Verhalten beeinflusst werden kann. Dazu gehören Eingriffe in die Landschaft, in Bewuchs, Boden, Gelände und Gewässernetz, die die Hochwassergefahr verschärfen.  mehr

BETRIEBLICHER UND GESETZLICHER SCHUTZ

Gewässerschutz

Der betriebliche Gewässerschutz zielt darauf ab, dass keine wassergefährdenden oder -beeinträchtigenden Stoffe in den Boden oder Gewässer gelangen. Rechtliche Vorschriften dazu sind das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und die Länderverordnungen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS). mehr

ZIEL: ERHALT DER WASSERQUALITÄT

EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union ist ein umfangreiches Richtlinienwerk mit dem Ziel des Erhalts der naturnahen Qualität der Gewässer in der EU.
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DOKUMENT-NR. 1879

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