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MIT NACHDRUCK EMPFOHLEN

Betriebspraktika in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung

Nach dem Willen von Bildungsministerium, Landesvereinigung Unternehmerverbänden und Kammern sollen angehende Lehrerinnen und Lehrer in Zukunft schon während ihres Studiums bei einem Betriebspraktikum im Umfang von insgesamt vier Wochen direkte Erfahrungen aus dem Wirtschaftsleben sammeln können. Eine entsprechende Vereinbarung wurde Anfang Januar in Mainz unterzeichnet.

Das Betriebspraktikum, das auch an die Stelle eines von mehreren Schulpraktika treten könne, ist jedoch nicht Pflichtbestandteil des Studiums. Das Praktikum in der freien Wirtschaft wird allerdings mit großem Nachdruck empfohlen. Im Verlauf des betrieblichen Praktikums sollen die Lehramtsstudierenden dabei nicht nur die Grundzüge und Grundmechanismen wirtschaftlichen Handelns, die Abhängigkeit von Marktentwicklungen und die Grundlagen betrieblichen Qualitätsmanagements kennenlernen, sondern auch Einblicke in die Personalauswahl und in die betriebliche Ausbildung erhalten.

Mit der Vereinbarung zum Betriebspraktikum in der Lehrerausbildung setzt das rheinland-pfälzische Bildungsministerium gemeinsam mit der Wirtschaft im Land erfolgreich den eingeschlagenen Weg fort, die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Das freiwillige Praktikum eröffnet angehenden Lehrerinnen und Lehrern die Chance, Einblicke in die Arbeits- und Betriebswelt zu erlangen und zu vertiefen, um diese Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler auf dem Weg ins Berufsleben praxisnah weitergeben zu können und so den Berufswahlprozess der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern und bestmöglich auf die Anforderungen nach der Schule vorzubereiten.

DOKUMENT-NR. 8167

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