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Hotel- und Gaststättengewerbe blickt positiv auf die letzte Saison zurück; Erwartungen für die Zukunft durchwachsen (20.1.2010)

Ansprechpartner:

Judith Sauerborn
Tel.: 0261 106-217
Fax: 0261 106-105

Dokument-Nummer: 8229

Hotel- und Gaststättengewerbe blickt positiv auf die letzte Saison zurück; Erwartungen für die Zukunft durchwachsen (20.1.2010)

PRESSEMITTEILUNG

IHK-Saisonumfrage Tourismus 2. Halbjahr 2009: 

85 Prozent der Beherbergungsunternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage als gut oder befriedigend, in der Gastronomie sind es 81 Prozent.

Dieses Bild ergibt sich aus der aktuellen Tourismusumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, bei der rund 700 Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und ihren Erwartungen für die Zukunft befragt wurden.

41 Prozent der Beherbergungsbetriebe geben steigende Umsätze an, während für 31 Prozent der Umsatz rückläufig ist. Bei den Gastronomiebetrieben freuen sich 21 Prozent über steigende Umsätze, während fast die Hälfte (48 Prozent) über Rückgänge klagt. Die Ertragslage im Gastgewerbe stellt sich also insgesamt als weiterhin angespannt dar.

„Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die gestiegenen Betriebskosten sowie die Konsumzurückhaltung belasten das Gastgewerbe in besonderem Maße. Vor allem die Gastronomiebetriebe sind von den hohen Nahrungsmittelpreisen betroffen, welche die Gewinnmarge verschlechtern“, so  Christian Dübner, Tourismusreferent  der IHK Koblenz.

Mit Blick auf die kommende Saison zeigen sich die Unternehmen verhalten. 60 Prozent der Hoteliers und Gastronomen erwartet eine gleich bleibende Geschäftsentwicklung. Trotz der beschriebenen Belastung durch Preissteigerungen im Einkauf wollen zwei Drittel aller Befragten ihre Preispolitik in der kommenden Saison nicht verändern.

Ebenfalls zwei Drittel der Betriebe werden weniger oder gar nicht investieren, d.h. sie planen weder Modernisierung, Rationalisierung noch Produktinnovationen.

Die Zahl der Beschäftigten bleibt relativ stabil: 60 Prozent der Hoteliers und 68 Prozent der Gastronomen gehen von einem gleich bleibenden Personalstamm aus.  Da Personalkosten den höchsten Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens haben, wollen lediglich 7 (Beherbergung) bzw. 10 Prozent (Gastronomie) ihre Belegschaften ausweiten.

Die Ergebnisse der Saisonumfrage finden Sie hier



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