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Umfrage zur Verkehrssituation im Kreis Birkenfeld
(PDF, 52 KB) (Dokument-Nr.: 6828) -
Kreis Bad Kreuznach
(PDF, 1,503 KB) (Dokument-Nr.: 1600) -
Kreis Birkenfeld
(PDF, 1,502 KB) (Dokument-Nr.: 1601)
ZENTRALE LEBENSADER DER REGION
Aktion „Unsere Region bleibt mobil”: Unternehmer fordern durchgehend vierspurigen Ausbau der B 41 (17.6.09)
PRESSEMITTEILUNG
Einleitung der Planfeststellung zur Ortsumgehung Hochstetten-Daun wird begrüßt
Die Bundesstraße 41 ist die wichtigste Verkehrsverbindung aus den Landkreisen Birkenfeld und Bad Kreuznach in das Rhein-Main-Gebiet und in das Saarland und damit die zentrale Lebensader dieser Region.
Die Bundesstraße ist trotz ihrer Bedeutung hauptsächlich zweispurig ausgebaut und führt durch Ortskerne hindurch, was einen fließenden Verkehr behindert. Der jetzige Zustand der B 41 stellt für viele der ortsansässigen Unternehmen einen erheblichen Standortnachteil dar. Daher fordern die Unternehmer in der Region den möglichst vierspurigen Ausbau sowie den Bau von Ortsumgehungen.
Die Ortsumgehung von Hochstetten-Daun, deren Planfeststellungsverfahren für die Erteilung des Baurechts nun eingeleitet wurde, bringt die Region wieder ein Stückchen näher an das Rhein-Main Gebiet. „Wir freuen uns, dass es wieder einen kleinen Schritt vorwärts geht” so der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Bad Kreuznach, Jörg Lenger. „Unser langfristiges Ziel ist eine durchgehend vierspurig ausgebaute B 41. Dort, wo dies nicht möglich sein sollte, sollte sie zumindest dreispurig errichtet werden”, ergänzt Thomas Wild, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Idar-Oberstein, „Die Region braucht einen bedarfsgerechten Ausbau dieser West-Ost-Achse, um den Unternehmen einen attraktiven Standort bieten zu können.” Das halte auch Arbeitsplätze in der Region und beuge der Abwanderung von Bevölkerung vor.
Mehrere Untersuchungen und Befragungen der IHK von ortsansässigen Unternehmen haben schon in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt, dass für die Mehrheit der ansässigen Unternehmen dringender Handlungsbedarf für den Ausbau der B 41 besteht.
"Mobilität ist Zukunft" heißt das Jahresthema der IHK-Organisation. Anlässlich des heutigen bundesweiten Aktionstags "Unsere Region bleibt mobil" machen die IHK Koblenz und betroffene Unternehmer auf den Zustand der B 41 aufmerksam:
Dr. Lothar Ackermann, Forschungsinstitut für mineralische und metallische Werkstoffe Edelsteine/Edelmetalle GmbH (FEE), Vizepräsident der IHK Koblenz:
„Für mein Unternehmen bedeutet der jetzige Zustand der B 41, dass wir für eine Vielzahl unserer Kunden nur mit großem Zeitaufwand zu erreichen sind. Ich befürworte den Ausbau der B 41, weil sie uns den Zugang zum Großraum Frankfurt/Mainz/Wiesbaden erschließt, einem der bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.”
Roland Bott, Bott Bau GmbH, Guldental, Vizepräsident der IHK Koblenz:
„Unsere heimische Wirtschaft lebt zum großen Teil vom Export. Da ist es selbstverständlich, dass ein leistungsfähiges Straßennetz zur Verfügung stehen muss. Der vierspurige Ausbau der B 41 muss fortgesetzt und darf nicht durch andere Straßenprojekte weiter behindert werden.”
Matthias Ess, Verlag Matthias Ess e.K. , Bad Kreuznach, Mitglied der Vollversammlung der IHK Koblenz:
„Gerade die Region Rhein-Nahe-Hunsrück lebt von gut ausgebauten und funktionierenden Verkehrsadern. Im „Milden Westen” sind neben den weichen Standortfaktoren auch schnelle und leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Der Ausbau der Bundesstraße B 41 ist wesentlicher Bestandteil regionaler Wirtschaftsförderung, sowohl für die Unternehmen und ihre Leistungen, als auch für die Arbeitnehmer und ihre Familien. Besonders der Mittelstand profitiert hier von der dringlichen Verbesserung der Verkehrssituation. Der Ausbau der B41 sichert die Mobilität und verbessert so die Zukunftsaussichten für die gesamte Region.”
Stefan Langenfeld, Creditreform Bad Kreuznach Langenfeld KG, Bad Kreuznach, Mitglied der Vollversammlung der IHK Koblenz:
„Effektive Wirtschaftsförderung ist auch gute Verkehrsinfrastruktur. In diesem Sinne unterstütze ich den weiteren Ausbau der B 41, denn er ist eine notwendige Voraussetzung für eine weitere positive Entwicklung. Dies betrifft sowohl den Flughafen Hahn wie auch die Anbindung der Regionen an der Trasse B 41 – und es betrifft Unternehmen wie Arbeitnehmer gleicher-maßen.”
Klaus Meyer-Kirschner, Meyer-Kirschner GmbH Messtechnik, Bad Kreuznach:
„Wir sind mit unseren Service-Fahrzeugen für unsere Kunden täglich unterwegs. Die B41 ist hierbei eine wichtige Verkehrsverbindung. Wir unterstützen und befürworten den weiteren Ausbau, um auch in Zukunft schnell und sicher bei unseren Kunden vor Ort zu sein.”

