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VERBESSERUNG DER MOBILITÄT UND DER VERKEHRSINFRASTRUKTUR VON ZENTRALER BEDEUTUNG

Wirtschaftskammern fordern Mitarbeit am Masterplan Mittelrheintal ein (19.8.11)

PRESSEMITTEILUNG

Koblenz, 19. August 2011: „Wir wollen uns aktiv an der Erstellung des Masterplans beteiligen“, mit diesem Anliegen haben sich die Präsidenten von Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und Handwerkskammer (HwK) Koblenz in einem Schreiben an Wirtschaftsministerin Lemke gewandt.

Die IHK und HwK Koblenz setzen sich schon seit vielen Jahren im Interesse ihrer Mitgliedsunternehmen für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Mittelrheintal ein. „Wir sind der Meinung, dass ein attraktiver Unternehmensstandort Mittelrheintal die Grundlage für eine prosperierende Wirtschaft ist. Wo die Wirtschaft vor Ort stark ist, entwickelt sich auch die Region positiv“, so IHK-Präsident Sattler.

Der Masterplan, den die rheinland-pfälzische Landesregierung im Auftrag der UNESCO als Vision für eine zukünftige Entwicklung der Region Mittelrhein erstellen soll, wird langfristig die Weichen für die Entwicklung des Tals stellen. „Für unsere Mitgliedsbetriebe und ihre Zukunftsplanungen werden diese Vorgaben von entscheidender Bedeutung sein. Der Plan und seine Aussagen werden weit reichende Auswirkungen auf das Investitionsverhalten von Unternehmen und damit auf Arbeitsplätze und Menschen in der Region haben“, erklären die Präsidenten der beiden Wirtschaftskammern.

Die IHK Koblenz und die HwK Koblenz betreuen seit Jahrzehnten mit ihren Geschäftsstellen die Wirtschaft vor Ort. „Weil wir durch unsere Präsenz vor Ort, die Region und die Anforderungen der Unternehmen an einen attraktiven Standort kennen, wollen wir aktiv am Masterplan mitarbeiten“, erklärt Werner Wittlich, Präsident der HwK Koblenz.

„Von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft in der Region Mittelrhein, dies zeigen unsere Gespräche mit den ansässigen Unternehmen immer wieder, ist eine Verbesserung der Mobilität und der Verkehrsinfrastruktur“, erläutert IHK-Präsident Sattler.

„Wir wollen gemeinsam mit der Politik an der Zukunft der Region Mittelrhein arbeiten“, betonen die Präsidenten.  „Daher unser Appell, uns und unsere Kenntnisse und Erfahrung bei der Erarbeitung des Masterplans nicht ungenutzt zu lassen.“

DOKUMENT-NR. 104331

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